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Backmuseum Wiefelstede
Bäckereimuseum (Ingo Zimmermann)
Am Esch 31 A
26215 Wiefelstede
Telefon: (0 44 02) 63 98
Öffnungszeiten:
Besichtigung täglich nach Terminabsprache (bis 40 Personen)
Bestand: Alte Bäckereigeräte und –werkzeuge, Steinbackofen, Diavortrag, Videofilm über die Geschichte des Brotbackens.
Seit 1995 führt Ingo Zimmermann sein „Kleines Backmuseum“ in Wiefelstede. Im heimischen Garten, neben einem ehemaligen Bienenhaus, befindet sich bei der Familie Zimmermann das Backmuseum. Hier gibt es keinen Stress und keine Hektik.
Die Gäste werden nicht eiligen Schrittes durch die Räumlichkeiten geführt, sondern erleben einen rund eineinhalbstündigen Ausflug durch die Geschichte des Backhandwerkes. Die kleine Exkursion beginnt mit einem gemeinsamen Kaffee-Trinken und Kuchen-Essen. Die Butterkuchen und Rosinenstuten werden von Frau Zimmermann in einem geräumigen Kaminzimmer und auf der verglasten Veranda serviert.
Gebacken werden diese „Leckereien“ natürlich von Ingo Zimmermann persönlich im alten Steinbackofen. Den 1,60 m hohen Steinbackofen erbaute Ingo Zimmermann 1968. Von 1963 bis 1998 führte er eine Bäckerei in der unmittelbaren Nachbarschaft und für dieses Geschäft produzierte er unzählige Brote im Steinbackofen.
Nach Kaffee- und Kuchengenuss im Kaminzimmer oder auf der Veranda bekommen die Besucher des „Kleinen Backmuseums“ einen Videofilm zu sehen, der auf die Ausstellungsstücke einstimmt.
In einem Vorraum und im eigentlichen Schauraum befinden sich zum Beispiel Waagen und alte Formen, Waffeleisen, Brotschneidemaschinen und Brötchenpressen aus den vergangenen Jahrzehnten. Viele der Ausstellungsstücke stammen aus der Zeit um 1900, wie etwa ein Backtrog, die Mehlsiebmaschine und die Getreidemühle. Manche der Exponate wirken eher kurios, wie z. B. die Apfelschälmaschine. Zu fast jedem Ausstellungsstück kann Ingo Zimmermann eine oft humorvolle Geschichte erzählen.
Neben dem Backmuseum und seinen Exponaten gibt es auch noch einen kleinen „Tante-Emma-Laden“. Die Regale des Tante-Emma-Ladens sind unter anderem mit den unterschiedlichsten Keks- und Kaffeedosen gefüllt; an den Wänden prangen nostalgische Werbeschilder aus Emaille.
Nach einem Aufenthalt im „Kleinen Backmuseum“ verlassen es die meisten Besucher voller interessanter Eindrücke vom Bäckerhandwerk und mit einigen Scheiben Schwarzbrot, einen Laib Mehrkornbrot, mit Stuten aus feinstem Weizenmehl, Butterkuchen und Koffiebroot, also Zuckerzwieback – allesamt frisch gebacken von Ingo Zimmermann, im Steinbackofen, versteht sich.

